
Eine Studie zur amerikanischen Freimaurerei
Basierend auf Pikes „Morals and Dogma of the Ancient and Accepted Scottish Rite“, Mackeys „Masonic Ritualist“, der „Encyclopedia of Freemasonry“ sowie weiteren amerikanischen Standardwerken der Freimaurerei
Herausgegeben von Arthur Preuss
Herausgeber der „Catholic Fortnightly Review“
INHALT
SEITE Einleitung iii Bibliographie XI
KAPITEL I Amerikanische Freimaurer und die amerikanische Freimaurerei 1
KAPITEL II Freimaurerische Unterweisung 18
KAPITEL III Mittel der Unterweisung in der amerikanischen Freimaurerei 38
KAPITEL IV Der Schock des Eintritts und der Schock der Erleuchtung 58
KAPITEL V Ist die amerikanische Freimaurerei eine Religion? 79
KAPITEL VI Weitere Aufschlüsse über die amerikanische Freimaurerei als Religion 94
KAPITEL VII Amerikanische Freimaurerei und Heidentum 117
KAPITEL VIII Der Gott der amerikanischen Freimaurerei 141
KAPITEL IX Amerikanische Freimaurerei und der kabbalistische Jehova 170
KAPITEL X Amerikanische Freimaurerei und die menschliche Seele 200
KAPITEL XI Amerikanische Freimaurerei und die Bibel 221
KAPITEL XII Die amerikanische Freimaurerei in ihrem Verhältnis zum Katholizismus UND zum Christentum 249
KAPITEL XIII Waren Benedikt XIV. und Pius IX. Freimaurer? 267
KAPITEL XIV Ein Einblick in die Abläufe einer amerikanischen Loge 273
KAPITEL XV Freimaurerische Moral 290
KAPITEL XVI Freimaurerische Wohltätigkeit 316
KAPITEL XVII Geschichte der Freimaurerei 346
KAPITEL XVIII Ist die amerikanische Freimaurerei identisch mit der europäischen Freimaurerei? 378
ANHANG
Die Einheit der Freimaurerei 413
Register 427
NIHIL OBSTAT.
F. G. HOLWBCK,
Zensor labrorum.
S. Ludovici, 12. Mai, 1908.
IMPRIMATUR
Johannes J. Glennon,
Archiepiscopus Sti. Ludovici,
S. Ludovici, 13. Mai, 1908.
VORWORT ZUR ZWEITEN AUFLAGE
Eine neue Auflage dieses Bandes ist so bald notwendig geworden, dass wir uns darauf beschränken müssen, jene kleineren (typografischen) Fehler zu korrigieren, auf die wir hingewiesen wurden.
Es ist erfreulich festzustellen, dass die bisher in diesem Land, in Kanada, in Südamerika und in Europa veröffentlichten Rezensionen dieser Studie durchweg positiv ausgefallen sind. Katholiken haben das Buch als eine notwendige und nützliche Veröffentlichung begrüßt. Selbst Freimaurer sahen sich veranlasst, dessen Objektivität und ruhigen Tonfall anzuerkennen. So schreibt ein freimaurerischer Autor in der *Missouri Historical Review*¹:
„*A Study in American Freemasonry* … stützt sich auf Pikes *Morals and Dogma of the Ancient and Accepted Scottish Rite*, auf Mackeys Werke sowie auf Veröffentlichungen anderer freimaurerischer Autoren. Das Buch ist in einem ruhigen, argumentativen Stil verfasst und führt für alle Behauptungen des Autors Belege an, sodass sich ein Freimaurer bei der Lektüre nicht angegriffen fühlt – auch wenn er die Schlussfolgerung des Autors für fehlerhaft halten mag.“
Diesen „Fehler“ benennt unser Kritiker wie folgt:
„Die Mehrheit der amerikanischen Freimaurer praktiziert den York-Ritus, der von der ‚Blue Lodge‘ (der grundlegenden Loge) über das ‚Chapter‘ bis zur ‚Commandery‘ der Tempelritter führt. Im Schottischen Ritus, der von derselben Loge bis zum 33. Grad reicht, finden sich zwar mehr philosophische Lehren; Freimaurer würden den Behauptungen des Autors jedoch entgegnen, dass in keinem der beiden Zweige eine verborgene Religion, Philosophie oder Wissenschaft gelehrt werde. Vielmehr seien all diese Inhalte bereits in der ‚monitorialen‘ oder exoterischen Freimaurerei vollständig dargelegt; die esoterische Freimaurerei beschränke sich lediglich auf die Formen der Initiation und stelle keine Abänderung oder Ergänzung des monitorialen Teils dar.“
¹ Bd. III, Nr. 1 (Okt. 1908), S. 79.
Der Verfasser dieser Kritik ist wahrscheinlich ein exoterischer Freimaurer, einer vom „Grad von Messer und Gabel“ oder bestenfalls ein „aktiver Freimaurer“ (Bright Mason).² Seine Behauptung wird im vorliegenden Band so gründlich widerlegt, dass wir hier nicht weiter darauf eingehen müssen. Sobald die Freimaurer – wie sie es müssen – die Authentizität unserer Quellen und die Echtheit unserer Zitate anerkennen, können wir dem unvoreingenommenen Leser getrost das Urteil über die Stichhaltigkeit unserer Schlussfolgerungen überlassen; denn diese sind nicht erzwungen, sondern ergeben sich ganz natürlich aus den genannten Voraussetzungen.
Arthur Preuss.
St. Louis, 1. November 1908.
² Siehe unten, S. 6, 9, 28 ff. Zu unserer Auffassung von exoterischen Freimaurern dieser Art siehe unten, S. 16.
³ Siehe insbesondere S. 10, 12 ff., 18 ff.
Siehe auch die Beiträge über die Freimaurerei auf den Seiten:
- Cahill SJ, Freimaurerei und antichristliche Bewegung
- Pachtler SJ, Der Götze der Humanität oder das Positive der Freimaurerei
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Quelle des Buches: https://archive.org/details/cu31924030275535
Bildquellen
- ti-freemason-6547981_640: pixabay